Literaturtipp: Reihe einundzwanzig

Zum Kapitalismus-Kongresses von attac im März 2009 in Berlin erschien der 1. Band der Reihe einundzwanzig der Rosa-Luxemburg-Stiftung, „Krisenkapitalismus. Wohin es geht, wenn es so weitergeht“ von Prof. Dr. Dieter Klein. Das Dokument kann als PDF-Datei heruntergeladen werden und hat lesenswerte (aber wegen einiger Wiederholungen leider etwas langatmige) 280 Seiten:

Krisenkapitalismus. Wohin es geht, wenn es so weitergeht

Die jüngste Finanzkrise markiert einen tiefen Bruch in der Entwicklung des Kapitalismus. Jetzt wird endgültig deutlich: Abwendung einer Klimakatastrophe, Friedensstiftung erdweit, Überwindung von Armut und von extremen sozialen Klüften sowie eine taugliche Regulationsweise zur Bewältigung dieser Probleme sind globale Herausforderungen unserer Zeit. Aber stattdessen erleben wir eine immer engere Verflechtung von Großkrisen. Die globale Finanzkrise fällt zeitlich gerafft mit einem bedrohlichen Klimawandel, dem Irak-Krieg als Spitze imperialer Politik und der Vertiefung von Armut zusammen.

Neu erschienen ist jetzt der 2. Band der Reihe einundzwanzig der Rosa-Luxemburg-Stiftung, „Grüner Kapitalismus. Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums“ von Stephan Kaufmann und Tadzio Müller. Das Dokument hat 272 Seiten und kann ebenfalls als PDF-Datei heruntergeladen werden:

Grüner Kapitalismus. Krise, Klimawandel und kein Ende des Wachstums

Gegenwärtig scheint nur ein Projekt kapitalistischer Krisenbewältigung langfristig hegemoniefähig zu sein, das die dafür nötigen Ressourcen, Akkumulationsdynamiken und Konsenspotenziale hervorbringen könnte: ein Green New Deal, eine Periode eines grünen Kapitalismus. Es gilt, von links Positionen zu entwickeln, die auf die Widersprüche eines solchen Herrschaftsprojekts verweisen und interventionsfähig sind. Zugleich sollte eine radikale Realpolitik auf eine sozialistische, sozialökologische Transformation ausgerichtet werden. Noch sind wir in einer relativ offenen geschichtlichen Situation. Die Auseinandersetzung über die Wege nach der Krise ist noch nicht entschieden.  Die vorliegende empirische Studie untersucht die materielle Realität bisheriger Politiken ökologischer Modernisierung. Sie zeigt die strategischen Konzepte der unterschiedlichen Kräfte eines grünen Kapitalismus und entwickelt eine Kritik des kapitalistischen Green New Deal. Es werden Perspektiven der Klimagerechtigkeit und der solidarischen Transformation bis hin zu einer möglicherweise notwendigen „Schrumpfungsökonomie“ diskutiert.

Bezugsquellen der Bücher auf den angegebenen Webseiten.

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