Archiv für April, 2010

Wolfgang Lieb in Mainz

Posted in Gesprächskreistermine, NachDenkSeiten with tags , , on 12. April 2010 by denknachmainz

Der AK Protest lädt ein zu einem

Offenen Forum zur kritischen Diskussion des CHE-Unirankings

mit dem Gastreferenten Wolfgang Lieb, einem der Herausgeber der NachDenkSeiten

am Mittwoch, den 21. April, um 14:30 Uhr

im Atrium Maximum (Rechte Aula – über QKaff) auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Hinweis „H“ auf dem Campusplan).

Ein kurzer Blick in das Uni-Ranking des ZEIT-Studienführers und schon weißt du, wo deine Wunsch-Uni im Vergleich zur Konkurrenz steht. Eine praktische Entscheidungshilfe – doch wozu brauchen wir überhaupt so ein Ranking und wer gibt es in Auftrag? Die Idee dahinter: Die Ranglisten, bei denen die Unis je nach Kategorie entweder grün, orange oder rot abschneiden, dienen dazu, einen Wettbewerb zu erzeugen. Denn Wettbewerb tut allen gut und verbessert die im internationalen Vergleich notorisch hinterherkinkenden deutschen Hochschulen. So zumindest die Sichtweise des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), der Organisation, die das ZEIT-Ranking erstellt.

Ist dieser Ökonomisierungsgedanke aber überhaupt nützlich oder schadet er nicht eher dem gesamten Bildungswesen? Und wie sieht es mit den ideologischen Hintergründen dieses Radikalumbaus aus? Diese und andere Themen stehen zunächst im Vortrag von NachDenkSeiten-Herausgeber Wolfgang Lieb im Mittelpunkt. Allen Interessierten wird sich dabei die Möglichkeit bieten, einer der derzeit wichtigsten außeroppositionellen Stimmen Fragen über die derzeitige politische Lage im neoliberal geprägten Deutschland zu stellen.

Um 16 Uhr geht es dann im Atrium Maximum (Rechte Aula) zur Diskussion mit Universitätspräsident Georg Krausch über. Hier kann nun jeder sein neues Wissen einbringen, um womöglich das Präsidium dazu zu drängen, die Universität aus dem Hochschulranking des CHE zurückzuziehen.

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Einladung zum Gesprächskreis April 2010

Posted in Gesprächskreistermine with tags on 8. April 2010 by denknachmainz

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessenten am Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis!

Ja, Sie haben/Ihr habt richtig gezählt:  Heute ist schon der 2. Donnerstag des Monats! Darum möchte ich Sie/Euch für den Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis im April einladen, der am heutigen Donnerstag, den 8. April 2010 um 19:30 Uhr wieder im Bootshaus des Mainzer Ruder-Vereins stattfindet [Am Winterhafen, 55131 Mainz, http://www.bootshaus-mainz.com/, Karte bei Google-Maps (im Bild ganz unten rechts an der Eisenbahnbrücke), motorisierter Zugang derzeit nur über die Zufahrt „An der Nikolausschanze“ hinter dem DB-Cargo-Haus)].

Den Weg zum Treffpunkt werden wir bei einem politischen Spaziergang GEMEINSAM beschreiten. Vorabtreffpunkt ist heute um 18:45 Uhr hinter dem Schlosstor (wo die Große Bleiche auf das Rheinufer trifft, das mit den Bussen der Linien 6, 9, 28, 54, 55, 56, 57, 70 zu erreichen ist).  Von dort aus spazieren wir zum Bootshaus hinauf und erörtern – wo möglich – anhand der Landmarken politische Gegebenheiten in Mainz. Im April wird das vor allem der Frühlingsbeginn und seine klimatischen Besonderheiten sein. Vermutlich kommen wir heute ohne heißen Tee aus!

Das Weblog “DenkNachMainz für den Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis ist „alive and kicking“; allerdings könnte der Input ein wenig anwachsen. Es gibt so viele Themen, die aufgegriffen werden wollen!

Ich freue mich auf heute Abend!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Bartl

1. Mai in Mainz wieder in der Öffentlichkeit

Posted in Gewerkschaften with tags , , on 7. April 2010 by denknachmainz

Nachdem der Mainzer 1. Mai – und damit der Tag der Arbeit – vor zwei Jahren als bundesweite Zentralveranstaltung des DGB in der „alten Patrone“ weit abseits der Öffentlichkeit „gefeiert“ worden und vor einem Jahr wegen einem Grüppchen NeoNazis schlicht ins Wasser gefallen war (weil man auf dem Innenhof des DGB-Hauses nicht von einer 1.-Mai-Veranstaltung sprechen kann), findet der 1. Mai 2010 auf dem Marktplatz, am Mainzer Dom, also inmitten der Öffentlichkeit, statt! Das freut alle sozial Bewegten sehr! Darum meine Bitte, liebe Mainzerinnen und Mainzer, ignoriert alle kurzweiligen und zerstreuenden Belustigungsangebote, die an einem solchen Feiertag nur Eure Zeit totschlagen sollen, und strömt stattdessen massenhaft auf den Marktplatz (und in die Umgegend), um Euch aktiv mit den Themen Gute Arbeit und Rente ab 67, Arbeiterbewegung, Arbeiterklasse und Klassenkampf auseinanderzusetzen!