Fokusverschiebung bzgl. Pelzig hält sich

In den Hinweisen des Tages der NachDenkSeiten vom 6. Oktober 2011 kommentiert Martin Betzwieser die ZDF-Sendung „Pelzig hält sich“ vom 4. Oktober 2011 wie folgt:

Köstlich. Ohne irgendeine Art von unfairer Handlung oder gar Hinterhalt von Pelzigs Seite bestätigt FDP-Mann Brüderle (ab der 24ten Minute) alle Klischees über sich als Weinkönig und heimlicher Lobbyist. Passend dazu ist die Bowle gelb und hat einen Alkoholgehalt von 2%.

Dem kann ich zwar uneingeschränkt zustimmen, aber man sollte die Kritik nicht unterschlagen, dass neoliberale, selbstsüchtige oder entpolitisierte Pseudo-Politiker wie Rainer Brüderle (FDP) und Julia Klöckner (CDU) (beide Rheinland-Pfalz) eigentlich keine zusätzliche Plattform brauchen – selbst wenn sie diese dazu nutzen, sich selbst zu demontieren.

Es ist – gerade in der heutigen Extremsituation einseitiger Meinungsmache und alternativlos autoritärer Politik – ein Grundfehler der verschwindenden linken Kräfte, Parteien des neoliberalen Spektrums überhaupt eine Plattform zu bieten, ihnen auf Podien Fragen zu ihren wachsweichen Standpunkten zu stellen oder gar neoliberale Regierungsparteien um „die richtige Politik“ zu bitten oder auch nur zu hoffen, dass sie sich verplappern und ihnen Eingeständnisse ihrer Unfähigkeit, Dummheit oder Korruption herausrutschen.

Die meisten Menschen wissen, wie dumm, unfähig und/oder korrupt solche Politiker sind. Was sie brauchen, sind politische und personelle Alternativen!

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