Gesprächskreis am 23. Januar 2014

Werte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Interessierte am Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis!

Der NachDenkSeiten-Gesprächskreis am Donnerstag, den 23. Januar 2014 findet auswärts im Haus am Dom statt, nämlich zusammen mit den Veranstaltern der Diskussion „Abstellgleis Minijob. Welche Weichen werden gestellt? – Bundestagsabgeordnete beziehen Stellung“ von Punkt 17 Uhr bis 19:45 Uhr (*g*), nämlich mit dem DGB Rheinland-Pfalz, dem Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz sowie dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau. Im Anschluss der Wortlaut der Einladung der Veranstalter; ich bitte den Anmeldungs-Link zu beherzigen!

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

deutschlandweit gibt es 7 Millionen Minijobs. Doch das, was ihre Befürworter oft als Vorteile gepriesen haben, entspricht bei Weitem nicht der Realität der meisten Menschen, die tatsächlich in diesen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten müssen.

Für viele sind der Minijob und die bis zu 450 Euro im Monat nicht ein Zuverdienst, sondern die einzige Einnahme aus Erwerbstätigkeit. Ein Großteil der Minijobber arbeitet auch nicht freiwillig geringfügig, sondern wünscht sich zumindest eine reguläre Teilzeit-, besser sogar eine Vollzeitstelle.

Minijobs sind auch keine Brücke zurück in den ersten Arbeitsmarkt, sondern für viele Beschäftigte eine Sackgasse, weil die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse für Arbeitgeber unterm Strich oft mehr Vorteile bieten als reguläre Stellen. Und Minijobs sind längst nicht mehr nur niedrigschwellige Arbeitsangebote für Ungelernte, sondern werden für Millionen gelernter Fachkräfte zur Niedriglohnfalle.

Von den 7 Millionen Beschäftigten im Minijob sind 4,5 Millionen Frauen. Diese erwerben kaum Sozialversicherungsansprüche, d.h. bei Arbeitslosigkeit erhalten sie kein Arbeitslosengeld, bei Renteneintritt kaum Rente. Die Altersarmut – insbesondere für diese Frauen – ist vorprogrammiert.

Gemeinsam mit Bundestagsabgeordneten aller Fraktionen und Fachleuten aus Frauenverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und der Arbeitgeberseite wollen wir die Frage diskutieren: Was ist politisch zu ändern, damit eine eigenständige Existenzsicherung insbesondere für Frauen gewährleistet werden kann?

Wir laden Dich herzlich ein, an dieser Diskussion teilzunehmen.

Die Veranstaltung
Abstellgleis Minijob. Welche Weichen werden gestellt? – Bundestagsabgeordnete beziehen Stellung
findet statt
am 23. Januar 2014, 17:00 – 19:45 Uhr
im Haus am Dom
(Liebfrauenplatz 8, 55116 Mainz)

Anmeldungen bis zum 18. Januar 2014 bitte unter folgendem Link: http://bit.ly/1iSPt4K

Programm

17:00 Imbiss

17:15 Begrüßung

17:30 Minijobberinnen erzählen

17:45 Bundestagsabgeordnete beziehen Stellung
Ursula Groden-Kranich (CDU)
Doris Barnett (SPD)
Tabea Rößner (Die Grünen)
Alexander Ulrich (Die Linke)

18:15 Fachleute kommentieren
Gisela Bill (Landesfrauenbeirat RLP)
Christine Gothe (ver.di RLP)
Petra Erbrath (kfd-Diözesanverband Trier)
Felix Harth (Kreishandwerksmeister Mainz-Bingen)

18:45 Publikum ergänzt

19:15 Schlussfolgerungen

Moderation: Claudia Deeg, SWR

Bis morgen!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Bartl

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