Gesprächskreis am 30. Januar 2014

Werte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Interessierte am Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis!

Hiermit möchte ich Sie/Euch zum nächsten NachDenkSeiten-Gesprächskreis am morgigen Donnerstag, den 30. Januar 2014 wie üblich um 19:30 Uhr im Jack Inn (Feldbergstraße 3, 55118 Mainz) einladen! Das parallel stattfindende attac-Plenum hat die Diskussion um bzw. die Planung für die raschestmögliche (*g*) Veröffentlichung der per LIFG „befreiten“ Verhandlungsunterlagen des Stadtvorstands mit dem „Investor“ ECE (noch?) nicht auf die Tagesordnung genommen.

Im Zentrum der Gespräche steht die Diskussion „Abstellgleis Minijob. Welche Weichen werden gestellt? – Bundestagsabgeordnete beziehen Stellung“ von DGB Rheinland-Pfalz, dem Referat Berufs- und Arbeitswelt im Bistum Mainz sowie dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau am vergangenen Donnerstag im Haus am Dom. Dass Christine Gothe (ver.di RLP) die politische Rechtfertigung von Minijobbs und Alexander Ulrich (DIE LINKE. RLP) die Sicht der Menschen einzunehmen nachdrücklich gefordert haben, hat mir persönlich sehr gut gefallen und die „Große Koalition“ vor Ort, Ursula Groden-Kranich (CDU) und Doris Barnett (SPD) zumindest in Erklärungsnöte gebracht.

Gestern war ich beim Vortrag von Prof. Kißener im Erbacher Hof, der in der Reihe „Zeitenwende. 100 Jahre Erster Weltkrieg“ über die „Heimatfront. Mainz und der Südwesten im Ersten Weltkrieg“ referierte, und will darüber in der „Zwischenze.it“ berichten.

Wer gestern beim Referat über die „Transatlantische Handels- und Investment-Partnerschaft“ (TTIP) von Alexis Passadakis im Pariser Hoftheater in Wiesbaden war, möge bitte von dieser Veranstaltung berichten!

Nächsten Donnerstag bin ich im Seminar und kann daher nicht den NachDenkSeiten-Gesprächskreis leiten, aber Ihnen/Euch allen einen – wichtigen! – alternativen Veranstaltungstermin zum beinahe gleichen Zeitpunkt wie unser NachDenkSeiten-Gesprächskreis (19 UHR!!!) empfehlen, nämlich die Buchvorstellung „Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien“ in Wiesbaden:

Orthodoxe Erklärungsweisen von der Neoklassik bis zum Keynesianismus sind als Erklärungsansatz für die kapitalistischen Wirtschaftskrise gescheitert.

Die zentralen Thesen vieler gängiger linker Krisentheorien lauten: Die neoliberale Politik, Spekulation und die Macht der Banken sind die wesentlichen Gründe für das Ausbrechen der Krise 2007/2008. Schuld sei vor allem das aufgeblähte Finanzkapital, das nicht mehr zur sogenannten Realökonomie passe.

Bei der Buchvorstellung „Apologie von links – Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien“ geht einer der Autoren (Jakob Schäfer) auf verbreitete linke Thesen zu den Krisenursachen ein und weist auf Ambivalenzen, Widersprüche, Eklektizismus und viel Schönfärberei hin. Den meisten Erklärungen fehlt es nach Ansicht der Autoren an einer wirklich kritischen, konsistenten Krisenerklärung, die bis in die Tiefen kapitalistischer Warenproduktion vordringt.

Buch und Veranstaltung setzen auf Seiten der Leserinnen und Zuschauer weder Kenntnisse der Wirtschaftswissenschaften noch der Marx’schen Theorie, sondern lediglich die Bereitschaft voraus, aktuelle Krisentheorien zu hinterfragen.

Guenther Sandleben/Jakob Schäfer:
Apologie von links. Zur Kritik gängiger linker Krisentheorien
Neuer ISP Verlag, ISBN 978-3-89900-141-9
14,80 Euro, 145 Seiten
nähere Angaben zum Buch (mit Inhaltsverzeichnis, Einleitung und Angaben zu den Autoren)

am Donnerstag, den 6. Februar, um 19.00 Uhr

im Hilde Müller Haus, Wallufer Platz 1, Wiesbaden

Veranstalter: Revolutionär Sozialistischer Bund (RSB)
c/o Infoladen, Werderstr.8; 65195 Wiesbaden
E-Mail: wiesbaden@rsb4.de
WWW: http://www.rsb4.de/

Mit den besten Grüßen
Manfred Bartl

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