Archiv für Februar, 2015

Gesprächskreis am 12. Februar 2015

Posted in Gesprächskreistermine on 12. Februar 2015 by denknachmainz

Werte Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
liebe Interessierte am Mainzer NachDenkSeiten-Gesprächskreis!

Wir treffen uns am Donnerstag, den 12. Februar 2015, um 19:30 Uhr wie gewohnt im „Jack Inn“ (Feldbergstraße 3, 55118 Mainz am Sömmerringplatz) zum NachDenkSeiten-Gesprächskreis!

Ich bedaure, dass ich das Interview der NachDenkSeiten mit mir noch nicht präsentieren kann, aber da am Freitag in der Regel nur Hinweise des Tages (I & II) erscheinen, müsste es morgen soweit sein. So gesehen passt es gut ins Konzept! 😉

Umso mehr freue ich mich, dass die von mir und dem Bezirkserwerbslosenausschuss ver.di Rhein – Nahe – Hunsrück organisierte und als ver.di Bezirk Rhein – Nahe – Hunsrück durchgeführte Aktion zum 5. Geburtstag des Grundrechts auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums – soweit man keine perfektionistischen Maßstäbe anlegt – ein voller Erfolg war! Nach meinem derzeitigen Wissensstand war es eine bundesweit einzigartige Leuchtturmaktion, den 5. Jahrestag eines Grundrechts überhaupt und dann in einer Mischung aus echter Freude und mahnender Kritik mit dem Steigenlassen von Helium-Ballons zu begehen.
Hier der AZ-Artikel von Danielle Schwarz.
Hier mein Redebeitrag. (Nicht erschrecken! Das CMS der Mainzer Initiative gegen HARTZ IV ist frisch geupdatet!)

Meine nächsten inhaltlichen Termine stehen auch schon fest:

– Am 18. Februar 2015 veranstaltet das Aktionsbündnis Jeden-Monat-Demo eine Kundgebung zur Frage: „Am Aschermittwoch [18.2.!] ist alles vorbei – wann hat ‚es‘ eigentlich angefangen?“. In meiner Rede thematisiere ich u.a aktuelle Radiowerbung für Fastnachtskostüme von – vor allem in Wiesbaden lokalisierten – Kostüm-Discountern, die zum Teil so billig sind, dass man sie sich zwar auch von freigesparten Nischen im Hartz IV-Regelsatz zur Not anschaffen könnte – aber gar nicht in der Lage ist, solche sozialen Kontakte zu pflegen, die man braucht, um a) sich auf ein gemeinsamen Sujet zu einigen und b) überhaupt erst nach Wiesbaden zu kommen, um sich’s mal anzuschauen oder tatsächlich zu kaufen.
18.02.2015 von ca. 11 bis 14 Uhr am Kardinal-Volk-Platz (Emmeranstraße/Ecke Pfandhausstraße)

– Am 21. Februar 2015 hat das BLOCKUPY-Bündnis Mainz/Wiesbaden einen Infostand von 10 bis 16 Uhr angemeldet auf dem Neubrunnenplatz. Wir informieren über lokale BLOCKUPY-Aktivitäten und mobilisieren für den 18. März 2015 nach Frankfurt am Main zur Eröffnung der Europäischen Zentralbank (EZB) – Let’s take over the party!

– Am 24. Februar 2015 um 19 Uhr halte ich im Julius-Lehlbach-Haus (manchen vielleicht noch als DGB-Haus in guter Erinnerung) das Impuls-Referat zum Thema „Miteinander oder gegeneinander? – Die ‚Kunden‘ und ‚ihr‘ Jobcenter“ zu einer Abendveranstaltung der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz. 2015 jährt sich die Einführung von „Hartz IV“ zum zehnten Mal, außerdem ist das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums vor fünf Jahren eingeführt worden. Was zunächst sehr formell klingt, wirkt sich stark auf den Alltag der Betroffenen aus. Doch was bedeutet es wirklich, sich mit der Arbeitsagentur auseinandersetzen zu müssen? Wie wirken sich Vermittlungshemmnisse und Bürokratismus auf auf die Kontakte zwischen Mitarbeitern der Arbeitsagentur und jenen aus, die nach SGB II leistungsberechtigt sind?
Manfred Bartl, Mitglied des Vorstandes Linke Hilfe Mainz e.V. und Vorsitzender des Erwerbslosenausschusses von ver.di Rhein-Nahe-Hunsrück, ist in Mainz an zahlreichen Stellen aktiv, wo es um den Alltag und die Rechte der Bezieher von Arbeitslosengeld II geht. Er berichtet am 24. Februar im Julius-Lehlbach-Haus über die Folgen der Regelungen für die Menschen. Es werden das Nebeneinander von Grundrechten und Dienstanweisungen und die Frage nach Fördermitteln und dem Bildungs- und Teilhabepaket thematisiert.

– Am Karsamstag, den 4. April 2015 ist mein Redebeitrag für Linkswärts e.V. dem Thema „Kalter Krieg Reloaded? Sie wollen den Heißen Krieg!“ gewidmet. Steinmeier, Merkel, Obama, Stoltenberg – sie halten sich für sprachlich feinziseliert formulierende Diplomaten, und manches Mal mag es ihnen – immerhin – gelingen, ihre wahren Absichten zu umschiffen, aber wem die feine Kunst der Diplomatie auch nur oberflächlich bekannt ist – z.B. durch etwas so Triviales wie die „Sisi“-Filme -, dem dreht sich bei ihren Worten der Magen um. Zur Verblüffung aller schafft es die „Lügenpresse“, Merkel und Steinmeier als Friedensengel darzustellen – bloß weil sie das Wort „Frieden“ fehlerfrei aussprechen können…

Mehr dann am morgigen Donnerstag!

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Bartl

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